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Annapurna Circuit: Trekking in Nepal

Der Annapurna Circuit ist der Klassiker unter den Himalaya Touren, ihn umgibt ein gewisser Hauch von Legende. Und das zu Recht, den dieser Fernwanderweg gilt als eine der schönsten und abwechslungsreichsten der Welt. Und in der Tat, diese Tour macht ihrem ruf alle Ehre – Ein Erlebnis, dass  jedes Wander- und Bergherz höher schlagen lässt. Nachfolgend meine sieben Gedanken rund um den Annapurna Circuit.

Zum Einstieg einige Keyfacts: Zeitdauer 14 bis 21 Tage je nach Route und Kondition, Start in Besisahar auf 780m Höhe (in der Nähe von Kathmandu), 160-230 Kilometer Länge je nach Route, Tagesetappen ca. 15 km, der höchste Punkt ist der Thorong La Pass mit 5.416m.

1. Startklar für den Annapurna Circuit: Fit wie ein Turnschuh, muss das sein?

Klare Ansage nein, zumindest nicht fit wie ein Sprintturnschuh. Letzten Endes hört sich der Annapurna Circuit im Vorfeld wilder an, als es am Ende ist. Ich habe bei meiner Tour die ein oder anderen Couch Potatoe getroffen, welche sich durch die Berge gequält hat und letzten Endes auch am Ziel ankam. Wieviel Spass das tatsächlich macht und wie gesund das ist, steht auf einem anderen Blatt. Und vielleicht ist so ein Highlight ja auch im Vorfeld eine ideale Gelegenheit, um motiviert seinen Arsch hochzubekommen und sich für die Tour ein wenig fit zu machen.

Konkret würde ich sagen, wer im Vorfeld (z. B. drei Monate vor der Tour) regelmässig joggen geht, ab und an Zuhause oder im Fitnessstudio ein bisschen soft Kraft- oder Ausdauertraining macht, sollte fit sein um entspannt an den Start zu gehen. Bevor es Abmahnungen hagelt…alle Angaben ohne Gewähr 🙂 Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man sich bei seinem Hausarzt mal auf den Kopf stellen lassen und einen Fitnesstest machen.

 

2. Trekking Equipment: Was gehört in den Rucksack für den Annapurna Circuit?

 

Prinzipiell kann man sich alles für die Tour auch in Kathmandu ausleihen und/oder vor allem kaufen. Es wimmelt hier förmlich von entsprechenden Shops und im Vergleich zu deutschen Preisen kostet hier Ausrüstung relativ kleines Geld. Da ich mich Anfang 2018 spontan für die Tour entschieden hatte, musste ich einen Großteil vor Ort ausleihen und kaufen. Wenn du aber mit dem klaren Ziel Annapurna Circuit nach Nepal reist, dann würde ich ein paar Sachen von Deutschland mitnehmen. Letzten Endes ist das Equipment nicht nur im Himalaya zu gebrauchen sondern auch bei sonstigen Bergtouren, z. B. in unseren schönen Alpen. Von Zuhause würde ich folgendes mitbringen:

  1. Ein guter Rucksack ist wichtig und somit eine gute Investition. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich doppelt und dreifach auszahlt, etwas mehr zu investieren, aber dafür hat man dann auch Qualität auf dem Rücken und damit viele Jahre Freude. Ich habe in den letzten Jahren auf dutzenden Bergtouren sehr gute Erfahrungen mit Deuter Rücksäcken gemacht.
  2. Ordentliche Wanderschuhe, die gut sitzen und ein anständiges Profil haben, sind Pflicht. Hier sind meine Favoriten die klassischen Meindl Wandersteifel, siehe Link.
  3. Guter Schlafsack, solltest du im Frühling/Herbst die Tour machen dann reichen wohl Schlafsäcke bis 0 Grad. Ich war im Januar auf Tour und da wird es nachts auch schon mal frostige -20 Grad und das sollte der Schlafsack mitmachen, sonst ist schnell Schluss mit lustig. Ich habe seit vielen Jahren einen Schlafsack von Western Mountaineering und bin extrem zufrieden.
  4. Wenn du dir einen Schlafsack für die Tour in Kathmandu ausleihen möchtest, dann empfehle ich dir einen einen Hüttenschlafsack quasi als Inlay aus Hygienegründen. Hüttenschlafsäcke von Cocoon sind mein Favorit.
  5. Eine gute Daunenjacke ist vor allem bei einer Tour im Winter Pflicht, sobald die Sonne weg ist, wird es arschkalt. Aber auch im Frühling/Sommer wirst du sie zu schätzen wissen, den auch hier wird’s im Schatten schnell kalt (jedoch reicht dann eine dünnere Variante), unter diesem Link findest du eine gute Vorauswahl an Daunenjacken.

Mein Empfehlung um Kleidung und Equipment in Kathmandu auszuleihen, ist der Shop „Shona´s Alpine“, siehe Link. Hier findest du von Wandersocken, langen Unterhosen, etc. alles was du für den Annapurna Circuit benötigst. Sehr angenehm ist, dass es nur Festpreise, kein Verhandeln und kein Abgezocke und der Besitzer ist ein echter Bergtyp und weiss von was er spricht. Ich war rundum zufrieden.

 

3. Startschuss zum Annapurna Circuit in Kathmandu

In den meisten Fällen ist Kathmandu der Startpunkt für eine Nepalreise, alleine schon bedingt durch den Flughafen. Nimm dir vorab und am Ende den ein oder anderen Tag Zeit für Kathmandu. Thamel heißt das Viertel in oder Innenstadt in dem die meisten Hotels und Unterkünfte ansässig sind. Hier gibt es eine Vielzahl an netten Restaurants und Cafés, die sich oftmals an dem westlichen Tour- Geschmack orientieren. Von fleischlastig, über vegan und vegetarisch bis hin zur Steinofen-Pizza wird an sich alles geboten, aber auch die einfachen Restaurants in denen die Locals essen gehen, findest du hier, sprich auch für den klassischen kleinen Backpacker-Geldbeutel wird einiges geboten. Mein absoluter Favorit in Thamel ist eine kleines, einfacher aber unfassbar leckerer und super preiswerter Inder , siehe Link. Bitte versäume nicht hier das extrem leckere Nan-Brot zu probieren. Stichwort lecker..in Thamel gibt es viele kleine Stände, die frische Fruchsäfte für rund 1 Euro verkaufen.

Lass es dir am besten kulinarisch noch mal richtig gut gehen und genieße, denn in den Bergen ist das Essen etwas einfacher gehalten. Was aber nicht heissen soll, dass das Essen in den Bergen nicht lecker ist, aber eben etwas simpler und vor allem authentischer. Eines meiner Highlight-Erlebnisse rund um Kathmandu war das sehr populäre Kopan Kloster. Dieser aussergewöhnliche Ort ist auf einem Hügel etwas außerhalb von Kathmandu Stadt gelegen. Hier werden seit Jahrzehnten regelmässig buddhistische Kurse und Retreats für Westler angeboten, seien es drei-Tage Kurse oder auch für 14 Tage und länger. Eine unbeschreiblich schöne Athmosphäre und eine ganz besonderes Erlebnis. Und last but not least sehr, sehr preiswert.

Von Kathmandu aus gehts dann zum offiziellen Startpunkt, in dem Städtchen Besisahar, auf 780m gelegen. Zu den kleinen Dörfchen die man durchquert und in welchen übernachtet wird zählen u. a. das schöner Upper Pisang und auch Manang. Die Nacht bevor früh morgens zum Thorong La Pass, (5.416m) aufgestiegen wirdm beverbringt man im sogenannten Highcamp. Nach dem höchsten Punkt der Tour wird man mit einem traumhaften Panorama auf dem Weg ins schöne Städtchen Muktinath verwöhnt. Den zweiten Teil der Tour überbrückt man streckenweise mit Jeeps, da man sonst neben der Strasse laufen müsste, was nicht unbedingt schön und bei der Fahrweise der Einheimischen auch nicht ganz ungefährlich sein könnte.

Auch wenn es nun wieder konstant bergab geht, hat auch dieser Teil vom Annapurna Circuit absolut seinen Charme. Besonders angenehm habe ich das Dorf Tatopani, meinen seinen heissen Quelle in Erinnerung (unbedingt besuchen, Wellness der etwas anderen Art). Ab hier hat die Vegetation fast ein bisschen Regenwald-Flair. Von Ghorepani aus startet man in aller früh Richtung Poon Hill, auch ein Highlight des Annapurna Circuit. Der Aufstieg nach Poon Hill wird mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang und Bergpanorama belohnt. Und von hier aus geht es dann in den Endspurt der Tour, wieder in Richtung Kathmandu.

 

4. Unterkünfte, Einheimische und Verpflegung

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Unterkunft rund um um den Annapurna Circuit haben nichts mit Wellness-Unterkünften oder schicken Hotels gemein. Hier ist Basic angesagt, ohne Schnick und ohne Schnack. Heizungen sind in der Regel Mangelware, was gerade in den Wintermonaten bedeutet, dass es arschkalt ist, wenn du in deinen Schlafsack schlüpfst. Warm und mollig ist es immer im Speiseraum, hier wird von den Gastgebern der Ofen befeuert und man hat es somit beim Essen warm und kann sich auch danach noch die müden Knochen vorm Schlafen gehen aufwärmen. Auch die Duschen und Toiletten sind…basic. Hört sich jetzt vielleicht alles schlimmer an, als es ist. Man gewöhnt sich recht schnell an die Umstände und kommt klar. Und hey, umso mehr freut man sich wieder auf den Komfort den unsere Zivilisation zu bieten hat. Aber natürlich muss man sagen, für verwöhnte Prinzessinnen ist das erst mal eine Umstellung.

Dafür erlebst du ein authentisches Flair, die Gastgeber bzw. Betreiber der kleinen Unterkünfte sind einfache Leute und für sie ist das Bewirten der Gäste eine wichtige Einnahmequelle, um sich durch das harte nepalesische Leben erfolgreich durchzuschlagen. Man ist als Gast ganz nah am normalen Alltagsleben dran, oftmals ist die ganze Familie und Gäste im Haus. Es ist herzerwärmend zu erleben, wie die Menschen das harte Leben meistern, mit wieviel Lächeln sie durch den Tag gehen, wie freundlich sie Gästen und auch untereinander sind. Verständigung mit Händen und Füßen ist meistens angesagt, aber das funktioniert gut und macht Spass.

Das Essen wird immer frisch zubereitet und der Klassiker schlechthin in Nepal ist das legendäre Dhal Bat, was quasi das Nepalesische Gericht schlechthin ist…24 hours Dhal Bat Power pflegt der Nepalese zu sagen. Serviert auf einem runden Tablet, immer ein Linsengericht mit an Bord, dazu gibt es meist noch ein bis zwei Schälchen vegetarischen und auch auf Wunsch nicht-vegetarischem Gericht. Das ganze wird immer abgerundet mit einer fetten Portion Reis. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man bei Dhal Bat mindestens einmal Nachschlag bekommt oder gar so lange bis man satt ist. Probiere auch den leckeren Seabuckthorn Juicy (Sanddornsaft) unterwegs, die Beeren für diesen werden in der Gegend geerntet. Im Laufe der Tour gibt es Regionen, in denen du auch Yak-Fleisch essen kannst. Ich habe es selbst nicht probiert, aber andere Wanderer haben davon geschwärmt. Auch gib es Yak-Käse hin und wieder auf der Speisekarte.

Für alle Bier-Liebhaber eine freudige Nachricht: In Nepal wird tatsächlich ordentliches Bier gebraut, bei einem schönen Everest-Bierchen lässt sich der aufregende Tage entspannt ausklingen.

 

5. Wieviel Geld benötigt man für den Annapurna Circuit und ist ein Guide notwendig?

Für den Annapurna Circuit sollte man eine Tagesbudget von ca. 30 Euro einplanen, damit kommt man gut durch den Tag ohne rumknausern zu müssen. Damit gibts die Unterkunft, ein ordentliches Frühstück, ein Mittagessen unterwegs und ein Abendessen in der Unterkunft. Und das ein oder andere Snickers ist auch mit von der Partie. Wer sich jeden Abend nochmal zwei Everest Bierchen, die relativ teuer sind, reingreifen möchte und es ansonsten auch kulinarisch mehr krachen lassen möchte, der braucht mehr Tagesbudget. Wichtig ist ausreichend Wasser zu trinken – Dieses lässt sich problemlos täglich kaufen.

Je weiter es während dem Annapurna Circuit „nach oben“ geht, umso teuerer werden generell die Dinge. Der Transport von Speisen, Getränken, Toilettenpapier, etc. aus den Tälern in die höheren Region ist aufwendig und anstrengend. Hier ist oftmals noch echte Manpower angesagt und die Menschen schleppen die Waren kilometerlang nach oben. Etwas Trinkgeld bei den Unterkünften zu lassen, ist gang und gebe und das sollte man meiner Meinung nach auch unbedingt tun, vor allem wenn man zufrieden ist und einen angenehmen Aufenthalt hatte.

Annapurna Circuit mit Guide ja oder nein? Das ist eine gute Frage. Sicherlich kann man sagen, dass der Großteil der Wanderer einen Guide dabei hat, oftmals auch einen sogenannten Porter (Träger). Das ist auch für diese Menschen eine ganz wichtige Einnahmequelle und es erleichtert dem Wanderer vieles. Man muss sich um etliche Dinge keinen Kopf machen, der Guide regelt alles während der Tour aber auch schon im Vorfeld rund um benötigte Genehmigungen, bespricht unterwegs alles mit Einheimischen und Gastgebern, kennt die Wege des Annapurna Circuit aus dem ff und kann einem im Idealfall einiges rund um Land, Leute und die Natur erzählen. Vorausgesetzt seine Englisch Skills sind gut, man sollte im Vorfeld mit der Tourorganisation abklären, dass man darauf wert legt. Aber alles rund um einen Guide und ggf. Porter hat logischerweise seinen Preis, auch wenn dieser für unsere deutschen Verhältnisse gering ist. Der Annapurna Circuit war meine erste Tour im Himalaya und ich hatte einen Guide genommen, da ich etwas unsicher war und ich vor dem Winter in den Bergen Respekt hatte. Nach der Tour mit Guide war aber für mich schnell klar, dass ich das nächste Abenteuer ohne Guide austesten möchte. Und dies habe ich dann ein paar Monate später, beim Everest Base Camp Trek, getan.

Die Tour ohne Guide hat mir deutlich besser gefallen, da ich im Vorfeld sowie während der Tour deutlich aktiver sein musste und tagtäglich viel mehr ins Gespräch mit den Einheimischen gekommen bin. Hinzu kommt, dass die beiden populären Treks relativ gut gekennzeichnet sind und man an und für sich wenig falsch machen kann, da man in der Regel dem Hauptweg folgt. Und die Einheimischen helfen einem immer gerne weiter und sagen, wo es langgeht. Da ich mich als relativ bergerfahren einstufen würde und sehr abenteurlustig bin, habe ich mich ohne Guide nie unwohl und unsicher gefühlt. Letztendendes ist es eine Typfrage und vor allem eine Frage, wie erfahren jemand ist und welches Sicherheitsbedürfnis man hat. Denn gemeinsam mit einem Guide geht man natürlich eher auf Nummer sicher.

 

6. Beste Jahreszeit für den Annapurna Circuit

Der Annapurna Circuit hat vermutlich zu jeder Jahreszeit seinen Reiz, es ist mitunter die Frage, auf was du stehst, welche Art von Tour das richtige für dich ist. Ich selbst habe die Tour im Januar gemacht, dass hat den Vorteil das der Trek zu dieser Jahreszeit wenig begangen wird, dass heißt oftmals sind im Guesthouse lediglich noch zwei oder drei andere Wanderer zu Gast. Und auch auf den Wanderwegen hat man seine Ruhe. Wer das mag, für den kann der Annapurna Circuit in der Nebensaison genau das richtige sein. Ein weitere Nebensapekt ist, dass es in den Guesthouses immer ein Plätzchen gibt und man dort eher bereit ist, preislich entgegenzukommen – typischerweise wird dann der Schlafplatz für lau angeboten mit der Prämisse, dass du im Guesthouse zu Abend ist und auch am Morgen frühstückst. Aber auch eine organisierte Tour, inkl. Guide und Porter, ist zu dieser Jahreszeit günstiger zu bekommen, denn es wimmelt in Kathmandu vor Trekking-Organisationen und die sind froh, über jede Tour die sie in der Nebensaison organisieren können und neben Preisnachlässe in somit in Kauf.

Im Winter ist die Kälte die Schattenseite ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ab Nachmittags die Sonne weg ist und es schattig wird, dann wird es ratz fatz kalt. Abends und in der Nacht ist es, man kann es nicht anders sagen, arschkalt. Aber wie auch bei uns in Deutschland, der Winter hat auch in Nepal seinen Charme und seine ganz besondere Atmosphäre. Ich selbst bin im Frühling die Everest Bade Camp Tour gegangen und hier wurde mir bestätigt, was mir schon die Guesthousebetreiber und Guides rund um den Annapurna Circuit erzählten, nämlich das in den Bergen im Frühling sowie Herbst ordentlich was los ist an Wanderern. Das heisst die Gästehäuser sind gut bis sehr gut besucht, es ist abends ordentlich was los. Was wiederrum auch schön ist. denn man kann viele Leute aus aller Welt kennenlernen. Das Wetter ist deutlich sonniger und wärmer und die Nächte sind deutlich milder. Aber wie gesagt, hat alles seinen Charme sowie Vor- und Nachteile. Oftmals fällt die Entscheidung wann man das Abenteuer Annapurna Circuit in Angriff nimmt, auch eher anhand der möglichen Urlaubszeiten eines jeden.

 

7. Everest Base Camp als Alternative zum Annapurna Circuit

Die schon erwähnte Everest Base Camp Tour ist definitiv eine grossartige Alternative. Mir hat dieser Trek im Vergleich zum Annapurna Circuit sogar noch besser gefallen. Das liegt daran, dass man klassischer Weise von Kathmandu nach Kukla fliegt, alleine der Flug mit einer kleinen Propellermaschine zum gefährlichsten Flughafen der Welt ist schon ein einmaliges Erlebnis. Hier angekommen startet man auf 2.860m Meter Höhe die Tour, die in etwa genauso viel Zeit in Anspricht nimmt wie der Annapurna Circuit.

Was mir ganz besonders gefallen hat ist, dass man vom ersten Tag an inmitten dieser riesigen Berge unterwegs ist. Und es ist schon ein ehrfürchtiges Gefühl, links und rechst neben sich lauter 7.000er und 8.000er Giganten zu sehen, die manchmal wie aus dem Nichts zu sehen sind, wenn die Wolken rundherum aufklaren. Und schon nach wenigen Tagen erblickt man El Mountain, den Mount Everest von der Ferne..da bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Beim Annapurna Circuit startet man auf 780 Meter Höhe und es dauert natürlich eine Tage bis man in die höheren Regionen kommt und die Berge einen von der Nähe „erschlagen“. Auch das Grande Finale und der höchste Tourenpunkt, dass legendäre Everest Base Camp hat mich mehr beeindruckt, als der Thron La Pass. Alles in allem gibt es viele Gemeinsamkeiten, d. h. die Unterkünfte, die Dauer der Tour, die benötigte Urlaubskasse, die finale Höhe der Tour sind bei beiden Touren mehr oder weniger gleich.

Letztenendes muss man aber auch ganz klar sagen, dass ist ein Vergleich auf, im wahrsten Sinne des Wortes, ganz hohem Niveau. Egal ob Hü oder Hot, jeder Naturfreund und Bergliebhaber wird voll auf seine Kosten kommen und eine einmalige Zeit im Himalaja erleben. In diesem Sinne…der Berg ruft, brüll zurück, pack deine sieben Sachen und ab nach Nepal!